Das Werk des Kollektivs 104Crew (Matteo Liberi, Dartworks, Paride Brown, Dephault, Tenko) nimmt seinen Ausgangspunkt in der lateinischen Redewendung „Ex Nihilo Nihil Fit“, also „aus dem Nichts entsteht nichts“. Das Mural zeigt, dass jede sichtbare Form mit einem vorherigen Prozess, einer Verwandlung und einem verborgenen Ursprung verbunden ist.
Die Arbeit stellt den fortlaufenden Kreislauf der Natur dar: Was zu verschwinden scheint, verwandelt sich und entsteht neu. Deshalb erscheinen die Fische unter der Erde, wo sie symbolisch als natürlicher Dünger dienen; ihre Nährstoffe nähren die Wurzeln und stärken das Wachstum der Pflanze.
Im Zentrum des Murals erhebt sich ein großer Baum aus diesem Kreislauf. Er wächst, verändert sich und lebt, beschützt von zwei großen mythologischen Figuren, die zu Hütern der Umwelt und der Landwirtschaft werden.
Auf der rechten Seite lässt sich die Ikonografie der Göttin Ceres erkennen, Beschützerin der Ernten und des Lebens, dargestellt zwischen Ähren und mit einer Sichel in der Hand. Links erinnern weitere Elemente wie Trauben und Reben an Dionysos, den Gott der Fruchtbarkeit und der doppelten Natur des Lebens.
Das Mural lädt dazu ein, die unsichtbaren Prozesse wahrzunehmen, die die Natur tragen. Jede Veränderung ist Teil eines größeren Gleichgewichts: Was endet, kann Neues hervorbringen, und was leer erscheint, kann wieder fruchtbar werden.
So wird das Werk zu einer Reflexion über Erinnerung, Regeneration und die Zeit: Glückliche Momente vergehen, können aber in neuer Form wiederkehren, so wie die Natur ihre Zyklen erneuert.
Das Werk des Kollektivs 104Crew (Matteo Liberi, Dartworks, Paride Brown, Dephault, Tenko) nimmt seinen Ausgangspunkt in der lateinischen Redewendung „Ex Nihilo Nihil Fit“, also „aus dem Nichts entsteht nichts“. Das Mural zeigt, dass jede sichtbare Form mit einem vorherigen Prozess, einer Verwandlung und einem verborgenen Ursprung verbunden ist.Die Arbeit stellt den fortlaufenden Kreislauf der Natur dar: Was zu versch…
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Das Werk des Kollektivs 104Crew (Matteo Liberi, Dartworks, Paride Brown, Dephault, Tenko) nimmt seinen Ausgangspunkt in der lateinischen Redewendung „Ex Nihilo Nihil Fit“, also „aus dem Nichts entsteht nichts“. Das Mural zeigt, dass jede sichtbare Form mit einem vorherigen Prozess, einer Verwandlung und einem verborgenen Ursprung verbunden ist.
Die Arbeit stellt den fortlaufenden Kreislauf der Natur dar: Was zu verschwinden scheint, verwandelt sich und entsteht neu. Deshalb erscheinen die Fische unter der Erde, wo sie symbolisch als natürlicher Dünger dienen; ihre Nährstoffe nähren die Wurzeln und stärken das Wachstum der Pflanze.
Im Zentrum des Murals erhebt sich ein großer Baum aus diesem Kreislauf. Er wächst, verändert sich und lebt, beschützt von zwei großen mythologischen Figuren, die zu Hütern der Umwelt und der Landwirtschaft werden.
Auf der rechten Seite lässt sich die Ikonografie der Göttin Ceres erkennen, Beschützerin der Ernten und des Lebens, dargestellt zwischen Ähren und mit einer Sichel in der Hand. Links erinnern weitere Elemente wie Trauben und Reben an Dionysos, den Gott der Fruchtbarkeit und der doppelten Natur des Lebens.
Das Mural lädt dazu ein, die unsichtbaren Prozesse wahrzunehmen, die die Natur tragen. Jede Veränderung ist Teil eines größeren Gleichgewichts: Was endet, kann Neues hervorbringen, und was leer erscheint, kann wieder fruchtbar werden.
So wird das Werk zu einer Reflexion über Erinnerung, Regeneration und die Zeit: Glückliche Momente vergehen, können aber in neuer Form wiederkehren, so wie die Natur ihre Zyklen erneuert.


